Die globale Erwärmung seit 1900 lässt sich in zwei Hauptphasen unterteilen, mit einem stark beschleunigten Anstieg in den letzten Jahrzehnten:
- Anfang 20. Jahrhundert (ca. 1900 – 1940): Ein leichter Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur war bereits zu verzeichnen.
- Mitte 20. Jahrhundert (ca. 1940 – 1970): Die Erwärmung verlangsamte sich oder stagnierte zeitweise, was unter anderem auf kühlende Effekte durch menschlich verursachte Aerosole (Luftverschmutzung) zurückzuführen ist.
- Ab den 1970er Jahren bis heute: Hier setzt der rapide und stetige Anstieg ein, der die globale Temperatur auf historische Höchstwerte treibt.
Schlüsseldatenpunkte (basierend auf der vorindustriellen Referenzperiode 1850-1900):
- Anstieg bis zu den 2010er Jahren: Der Anstieg betrug laut IPCC (Weltklimarat) bis zu den 2010er Jahren bereits etwa 1,1∘C.
- Jüngste Jahre (z. B. 2024): Neuere Daten zeigen, dass die globale Durchschnittstemperatur in den letzten Jahren (z.B. 2024) ca. 1,5bis1,6∘C über dem vorindustriellen Niveau lag.
- Beschleunigung: Jedes Jahrzehnt seit den 1980er Jahren war wärmer als alle vorangegangenen Jahrzehnte seit Beginn der Aufzeichnungen. Die letzten zehn Jahre gehören zu den wärmsten seit Messbeginn.
Diese Erwärmung hat Auswirkungen auf unseren Planeten.